GRENZEN DES EINTRAGSWas ein Whitelist-Eintrag nicht bedeutet
Der Eintrag ist eine behördliche Feststellung, keine Empfehlung. Er sagt, dass eine bestimmte Domain für eine bestimmte Glücksspielart in einem bestimmten Gebiet erlaubt ist — und sonst nichts. Vier Verwechslungen begegnen uns dabei immer wieder:
- Erlaubnis ≠ Qualität. Über Bonusbedingungen, Spielauswahl, Auszahlungsdauer, Support oder Bedienbarkeit sagt der Eintrag nichts aus. Diese Punkte lassen sich nur mit einem Praxistest belegen.
- Eine Spielart ≠ alle Spielarten. Eine Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele deckt weder Online-Poker noch Roulette und Blackjack ab: Das sind eigene Glücksspielarten mit eigenen, deutlich kürzeren Listen.
- Domain ≠ Marke. Erlaubt wird eine konkrete Internetadresse. Dieselbe Marke kann unter einer anderen Adresse ohne deutsche Erlaubnis auftreten — deshalb prüft man die Adresse, nicht das Logo.
- Gestern ≠ heute. Erlaubnisse kommen hinzu und werden widerrufen. Ein Eintrag, den wir zum Quellenstand gesehen haben, ist kein Beleg für den heutigen Tag; vor einer Anmeldung lohnt der Blick in die amtliche Liste.
Aus demselben Grund trennen wir auf den Lizenzprofilen strikt zwischen belegten Registerdaten und allem, was ein Test erst zeigen müsste. Solange kein Test abgeschlossen ist, vergeben wir keine Punktzahl — die Regeln dafür stehen im Testverfahren.