Warum Bonusprozente wenig aussagen
Ein Bonus wird in Prozent beworben, gemessen wird er aber in Spielzeit. Unter den deutschen Einsatzgrenzen lässt sich das exakt umrechnen: Höchsteinsatz ein Euro pro Runde, mindestens fünf Sekunden je Runde, also höchstens 720 Runden in der Stunde.
| Bonus | Umsatzanforderung | Umsatz | Mindestspielzeit |
|---|---|---|---|
| 50 € | 30-fach | 1 500 € | rund 2 Stunden |
| 100 € | 35-fach | 3 500 € | rund 4 Stunden 51 Minuten |
| 100 € | 60-fach | 6 000 € | rund 8 Stunden 20 Minuten |
| 200 € | 40-fach | 8 000 € | rund 11 Stunden 7 Minuten |
Die Tabelle erklärt, warum ein „höherer“ Bonus selten der bessere ist: Was steigt, ist vor allem die Zeit, die gebunden wird. Und sie zeigt, warum die Frist entscheidend ist — 6 000 Euro Umsatz in sieben Tagen bedeuten über eine Stunde Spiel an jedem einzelnen Tag.
Drei Klauseln, die das Ergebnis stärker bestimmen als die Prozentzahl
- Bezugsgröße: „35× Bonus“ oder „35× Bonus plus Einzahlung“ — der Unterschied ist Faktor zwei.
- Spielgewichtung: Zählen Tischspiele nur zu zehn Prozent, verzehnfacht sich der nötige Einsatz in diesen Spielen.
- Auszahlungsdeckel: Viele Bedingungen begrenzen die Auszahlung aus Bonusguthaben auf ein Vielfaches des Bonus — unabhängig vom Spielverlauf.
Wie diese Klauseln im Einzelnen zu lesen sind, steht unter Bonusbedingungen. Wichtig bleibt: Kein Bonus hebt das monatliche Einzahlungslimit von 1 000 Euro auf.